Landermarkt
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Versicherungsmarkt in Deutschland

Deutschland ist der groesste Versicherungsmarkt in Europa nach Beitragsvolumen und der zweitgroesste in der EU. Im Jahr 2024 verzeichnete die deutsche Versicherungswirtschaft Beitragseinnahmen von 238 Milliarden Euro, ein Wachstum von 5,3 Prozent gegenueber dem Vorjahr, laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Der Markt gliedert sich in drei Hauptsparten: Lebensversicherung (ca. 94 Mrd. Euro, +2,6%), Schaden- und Unfallversicherung (ca. 92 Mrd. Euro, +7,8%) und private Krankenversicherung (ca. 52 Mrd. Euro, +6,3%). Die Kfz-Versicherung ist ein wesentlicher Wachstumstreiber im Schaden-Unfall-Bereich, bleibt jedoch unrentabel mit einer kombinierten Schaden-Kosten-Quote von 106% im Jahr 2024. Die primaere Aufsichtsbehoerde ist die BaFin (Bundesanstalt fuer Finanzdienstleistungsaufsicht), die per Ende 2023 auf Bundesebene 522 Versicherungsunternehmen beaufsichtigt. Weitere 534 Unternehmen werden von den Landesaufsichtsbehoerden betreut. Rechtsgrundlage der Versicherungsaufsicht ist das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG); Solvency II gilt seit dem 1. Januar 2016. Deutschland hat eine Bevoelkerung von ca. 83,6 Millionen Menschen und ein nominales BIP von 4.305 Mrd. Euro im Jahr 2024.

Generiert von: Claude Sonnet 4.6

Gepruft von: Desislava Tsvetkova

Aktive Versicherer

522

Letzte Aktualisierung

30.04.2026

Landermarkt

Verfugbare Produkte

Kfz-Haftpflicht

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Kaskoversicherung

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Reiseversicherung

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Versichererverzeichnis

Aktive Versicherer

Versicherer, die aktuell im Markt Deutschland aktiv sind.

Gebuchte Bruttoprämien (EUR bn)

EUR 5.4bnEUR 12.3bnEUR 19.3bnEUR 26.2bnEUR 33.1bn33.1Allianz Grupp…13.2Debeka Versic…20.9R+V Versicher…14.8Generali Deut…11.8ERGO Gruppe

Marktanteil

Allianz Grupp…
13.7%
Debeka Versic…
5.5%
R+V Versicher…
6.6%
Generali Deut…
6.1%
ERGO Gruppe
4.9%

Allianz Gruppe Deutschland

Munich, Germany

#1

Paneuropaischer Versicherer mit starker Marke und breiter Distribution.

EUR 33,1 Mrd. (2024, inkl. Leben 23,8 Mrd., Schaden/Unfall ca. 8,0 Mrd., PKV ca. 1,3 Mrd.)

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Debeka Versicherungsgruppe

Koblenz, Germany

#2

Debeka is a Kaskoversicherung for the DE market with online purchase and limited assistance availability.

EUR 13,2 Mrd. (2024)

healthlifepropertymotorliabilitytravel

R+V Versicherung AG (Gruppe)

#3

EUR 20,9 Mrd. Konzern (dt. Erstversicherung 16,0 Mrd.) (2024)

lifehealthmotorpropertyliabilityfinancial

Generali Deutschland Holding AG

Munich, Germany

#4

Generali is a Kaskoversicherung for the DE market with online purchase and 24/7 assistance.

EUR 14,8 Mrd. (2024, Generali in Deutschland)

lifehealthmotorpropertyliabilitytravelcyber

ERGO Gruppe AG (Deutschland)

Düsseldorf, Germany

#5

ERGO is a Kaskoversicherung for the DE market with online purchase and 24/7 assistance.

EUR ~11,8 Mrd. (2024, dt. Segment: ERGO Versicherung AG 5,1 Mrd., DKV 5,4 Mrd., ERGO Leben 1,45 Mrd., ERGO Vorsorge 1,27 Mrd.)

healthlifemotorpropertyliabilitytravelcyber

Zurich Gruppe Deutschland

Frankfurt am Main, Germany

#6

Zurich is a Reiseversicherung for the DE market with online purchase and 24/7 assistance.

EUR 5,878 Mrd. (2024)

lifemotorpropertyliabilityfinancialcybertravel

HUK-COBURG Versicherungsgruppe

#7

EUR ~9,97 Mrd. (2024)

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AXA Konzern AG (Deutschland)

#8

EUR ~11 Mrd. (2024, 11% des AXA-Gruppenvolumens von ca. 110 Mrd. EUR)

motorpropertyhealthlifeliabilitycyberfinancial
www.axa.deNur Marktinformation

BarmeniaGothaer Konzern

#9

EUR 8,59 Mrd. (2024)

healthlifemotorpropertyliabilityother
www.barmeniagothaer.deNur Marktinformation

Provinzial Konzern

#10

EUR 7,0 Mrd. (2024)

propertymotorlifeliabilityother
www.provinzial-konzern.deNur Marktinformation

Talanx / HDI Deutschland AG

#11

EUR ~3,3 Mrd. (2024, dt. Privat- und Firmenversicherung Deutschland)

motorpropertylifeliabilityfinancialother
www.hdi.deNur Marktinformation

LVM Versicherung

#12

EUR 4,9 Mrd. (2024)

motorpropertylifehealthliabilityother
www.lvm.deNur Marktinformation

VHV Gruppe

#13

EUR 4,2 Mrd. (2024)

motorpropertylifeliabilityother
www.vhv-gruppe.deNur Marktinformation

Helvetia Gruppe Deutschland

#14

EUR ~988 Mio. (2023, letzter verfügbarer offizieller Einzelausweis; 2024 noch nicht als isolierte DE-Zahl veröffentlicht)

lifepropertymotorliabilityhealthother

Wüstenrot & Württembergische AG (W&W Gruppe)

#15
lifepropertymotorliabilityhealthfinancial
www.ww-ag.comNur Marktinformation

Signal Iduna Gruppe

#16
healthlifepropertymotorliabilityfinancial
www.signal-iduna.deNur Marktinformation

DEVK Versicherungen

#17
motorpropertylifehealthliabilityother
www.devk.deNur Marktinformation

ARAG Versicherungsgruppe

#18
liabilitymotorhealthtravelpropertyother
www.arag.deNur Marktinformation

HanseMerkur Versicherungsgruppe

#19

EUR ~3,0 Mrd. (2024)

healthtravellifepropertyother

Nürnberger Beteiligungs-AG (Nürnberger Versicherung)

#20
lifehealthpropertymotorliability
www.nuernberger.deNur Marktinformation

Süddeutsche Krankenversicherung a.G. (SDK)

#21

EUR >1,0 Mrd. (2024)

health
www.sdk.deNur Marktinformation

Barmenia Versicherungen a.G.

#22

EUR 6,30 Mrd. (2024, Barmenia-Konzern vor Fusion als Einzelgruppe)

healthlifepropertymotorliability
www.barmenia.deNur Marktinformation

Proxalto Lebensversicherung AG

#23

EUR ~2,0 Mrd. (2023, letzter Ausweis; schrumpfend da Bestandsabwicklung)

life
www.proxalto.deNur Marktinformation

Swiss Life Deutschland

#24
lifehealthfinancial
www.swisslife.deNur Marktinformation

INTER Versicherungsgruppe

#25
healthlifepropertyliability
www.inter.deNur Marktinformation

Marktuberblick

Marktzahlen

Gesamtpramien

EUR 238bn

Jahreswachstum

+5.3%

Versicherungsdichte

5.53%

Aktive Versicherer

522

Bevolkerung

83,600,000

Zugelassene Fahrzeuge

60,680,636

2024Jahresentwicklung

Gesamtpramien (EUR bn)

EUR 212bnEUR 218.5bnEUR 225bnEUR 231.5bnEUR 238bn2182020221.82021223.22022224.720232382024

Jahreswachstum (%)

0.0%3.1%6.2%0.8%20220.6%20235.3%2024

Anteil Schaden/Unfall / Anteil Leben

Anteil Schaden/Unfall
60.5%
Anteil Leben
39.5%

Versicherungsdichte (%)

5.5%5.7%5.8%5.8%20225.5%2024
GesamtpramienJahreswachstumAnteil Schaden/UnfallAnteil LebenAktive VersichererVersicherungsdichteGezahlte Schaden
2024EUR 238bn+5.3%
60.5%
39.5%
5225.53%Nicht verfugbar
2023EUR 224.7bn+0.6%
59.1%
40.9%
522Nicht verfugbarNicht verfugbar
2022EUR ~223bn+0.8%Nicht verfugbarNicht verfugbarNicht verfugbar5.77%Nicht verfugbar
2021EUR ~221.8bnNicht verfugbarNicht verfugbarNicht verfugbarNicht verfugbarNicht verfugbarNicht verfugbar
2020EUR ~218bnNicht verfugbarNicht verfugbarNicht verfugbarNicht verfugbarNicht verfugbarNicht verfugbar

Marktnotizen

Wichtige Nachrichten

16.10.2025

Bundestag berät Gesetzentwurf zur Änderung des Versicherungsvertrags- und Verbrauchervertragsrechts (VVG-Reform)

Am 16. Oktober 2025 beriet der Bundestag in erster Lesung den Regierungsentwurf zur Änderung des Versicherungsvertrags- und Verbrauchervertragsrechts. Kernmaßnahmen: Pflicht zum elektronischen Widerrufsbutton bei Online-Verträgen und Einschränkung des bisherigen ewigen Widerrufsrechts bei Finanzdienstleistungs- und Versicherungsverträgen.

Warum es wichtig ist

Nach Verabschiedung müssen Versicherer für digital verkaufte Policen einen Ein-Klick-Widerrufsbutton einführen. Die Einschränkung des ewigen Widerrufsrechts reduziert das Prozessrisiko aus Altverträgen.

Alle Versicherungsunternehmen mit Online-VertriebVerbraucher in Deutschland
Quellen

22.08.2025

BaFin genehmigt Fusion der Ostangler Brandgilde und LSH Versicherung

Die BaFin genehmigte durch Verfügung vom 15. Juli 2025 die Verschmelzung der LSH Versicherung VVaG auf die Ostangler Brandgilde VVaG, rückwirkend zum 1. Januar 2025. Das fusionierte Unternehmen firmiert unter Ostangler Brandgilde mit rund 80 Mio. Euro Prämienvolumen und ca. 200 Mitarbeitern.

Warum es wichtig ist

Teil der umfassenderen Konsolidierungswelle unter kleinen und mittelgroßen deutschen Versicherungsvereinen. Schafft einen stärkeren mittelständischen Regionalversicherer und verdeutlicht, wie IT-Modernisierungskosten kleinere Vereine zur Fusion drängen.

Ostangler Brandgilde VVaGLandesschadenhilfe (LSH) Versicherung VVaG
Quellen

06.03.2025

BaFin verhängt Geldbuße von 1,095 Mio. Euro gegen Talanx AG wegen WpHG-Verstoßes

Am 6. März 2025 verhängte die BaFin eine Geldbuße von 1.095.000 Euro gegen die Talanx AG wegen unterlassener rechtzeitiger Hinweisbekanntmachung zu ihrem Halbjahresfinanzbericht 2022 gemäß WpHG. Talanx, Deutschlands drittgrößter Versicherer, akzeptierte und beglich die Strafe.

Warum es wichtig ist

Zeigt die verstärkte Durchsetzung wertpapierrechtlicher Transparenzpflichten der BaFin gegenüber großen Versicherern. Signalisiert, dass selbst formale Berichtspannen systemrelevanter Unternehmen mit Millionenstrafen geahndet werden.

Talanx AGHDI Versicherungen
Quellen

29.01.2025

EU-Solvabilität-II-Änderungsrichtlinie (2025/2) tritt in Kraft

Die EU-Solvabilität-II-Änderungsrichtlinie (EU) 2025/2, am 8. Januar 2025 im Amtsblatt veröffentlicht, trat am 29. Januar 2025 in Kraft. Sie führt einen Proportionalitätsrahmen für kleine Versicherer ein, stärkt Nachhaltigkeits- und makroprudenzielle Anforderungen und fordert Sanierungs- und Abwicklungsplanung. Die VAG-Umsetzung muss bis 30. Januar 2027 erfolgen.

Warum es wichtig ist

Die bedeutendste Reform des EU-Versicherungsaufsichtsrahmens seit Inkrafttreten von Solvabilität II im Jahr 2016. Verändert Kapitalanforderungen, Berichtspflichten und Krisenmanagement für alle deutschen Versicherer, mit gezielter Entlastung für kleine Unternehmen.

Alle BaFin-beaufsichtigten VersicherungsunternehmenBaFinGDV
Quellen

08.01.2025

ELEMENT Insurance AG: Vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet, Neugeschäftsverbot verhängt

Am 20. Dezember 2024 meldete die ELEMENT Insurance AG der BaFin ihre Überschuldung, nachdem ihr Hauptrückversicherer den Schutz gekündigt hatte. Die BaFin verhängte sofort ein Neugeschäftsverbot. Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde am 8. Januar 2025 eröffnet; das endgültige am 1. März 2025. Rund 320.000 Verträge endeten zum 1. April 2025.

Warum es wichtig ist

Erste bedeutende Insolvenz eines BaFin-beaufsichtigten Versicherers seit vielen Jahren. Legte systemische Risiken des White-Label-Modells offen, bei dem viele Versicherungsnehmer ELEMENT nicht als ihren eigentlichen Risikoträger kannten.

ELEMENT Insurance AG
Quellen

01.01.2025

Höchstrechnungszins für Lebensversicherungen auf 1,0 % angehoben; strengere Regeln für Restschuldversicherungen

Ab 1. Januar 2025 wurde der Höchstrechnungszins für Lebens- und Rentenversicherungen von 0,5 % auf 1,0 % angehoben. Zugleich gelten strengere Regeln für Restschuldversicherungen: Vertragsunterzeichnung frühestens eine Woche nach Darlehensabschluss.

Warum es wichtig ist

Die Zinserhöhung verbessert die Wirtschaftlichkeit klassischer Garantieprodukte nach Jahren des Niedrigzinsdrucks und kann die Nachfrage beleben. Strengere Restschuldversicherungsregeln stärken den Verbraucherschutz gegen gekoppelten Fehlervertrieb.

Deutsche LebensversichererBanken und Kreditgeber (Restschuldversicherung)
Quellen

04.09.2024

Barmenia und Gothaer vollziehen größte Versicherungsfusion seit über 20 Jahren

Am 4. September 2024 vollzogen Barmenia und Gothaer offiziell ihre Fusion und trugen die BarmeniaGothaer Finanzholding AG in die Handelsregister Köln und Wuppertal ein. Das fusionierte Unternehmen gehört mit über 7 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 8 Mio. Kunden zu den Top-10-Versicherern Deutschlands.

Warum es wichtig ist

Die Fusion signalisiert einen sich beschleunigenden Konsolidierungstrend unter deutschen Versicherungsvereinen, angetrieben durch IT-Modernisierungskosten und Margendruck. Sie gilt als Katalysator für weitere Zusammenschlüsse kleinerer und mittelgroßer Versicherer.

Barmenia Versicherungen a.G.Gothaer Versicherungsbank VVaGBarmeniaGothaer Finanzholding AG
Quellen

Regulierung

Regulierung

BaFin

Bundesanstalt fuer Finanzdienstleistungsaufsicht

Die BaFin ist die integrierte Finanzaufsichtsbehoerde Deutschlands und beaufsichtigt Banken, Versicherungsunternehmen, Finanzdienstleistungsinstitute und den Wertpapierhandel. Im Versicherungsbereich beaufsichtigt sie auf Bundesebene rund 522 Versicherungsunternehmen gemaess dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG). Primaeres Ziel der Versicherungsaufsicht ist der Schutz der Versicherungsnehmer und Anspruchsberechtigten.

https://www.bafin.de

GDV

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Der GDV ist die Dachorganisation der privaten Versicherer in Deutschland und vertritt rund 460 Mitgliedsunternehmen. Er buendelt und vertritt die Positionen der deutschen Versicherungswirtschaft gegenueber Politik, Oeffentlichkeit und internationalen Gremien und veroeffentlicht offizielle Marktstatistiken und Jahresberichte. Er ist das deutsche Mitglied in Insurance Europe.

https://www.gdv.de

PKV-Verband

Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.

Der PKV-Verband ist der Branchenverband der privaten Krankenversicherungsunternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen der privaten Krankenversicherer, stellt Statistiken zum privaten Krankenversicherungsmarkt bereit und setzt sich gegenueber der Politik fuer Belange des Gesundheitswesens ein.

https://www.pkv.de

Destatis

Statistisches Bundesamt

Destatis ist das Statistische Bundesamt und veroeffentlicht makrooekonomische Daten einschliesslich BIP, Bevoelkerung und Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, die als Grundlage fuer Versicherungsdurchdringungs- und Marktgroessenberechnungen dienen.

https://www.destatis.de

KBA

Kraftfahrt-Bundesamt

Das KBA ist die Bundesbehoerde fuer Strassenverkehr und Kraftfahrzeuge. Es fuehrt das Zentrale Fahrzeugregister (ZFZR) und veroeffentlicht offizielle Fahrzeugzulassungsstatistiken, die fuer die Analyse des Kfz-Versicherungsmarktes genutzt werden.

https://www.kba.de

Wichtige Gesetze

Wichtige Gesetze

Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. April 2015 (BGBl. I S. 434), zuletzt geaendert

Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG)

Die primaere Rechtsgrundlage der Versicherungsaufsicht in Deutschland. Gemaess Paragraph 294 ist der vorrangige Zweck der Aufsicht der Schutz der Versicherungsnehmer und Anspruchsberechtigten. Das VAG hat auch die EU-Solvency-II-Richtlinie (2009/138/EG) in deutsches Recht umgesetzt, die ab dem 1. Januar 2016 in Kraft getreten ist und risikobasierte Solvenzanforderungen sowie marktwertbasierte Bewertungsregeln eingefuehrt hat. Es regelt die Zulassung, die laufende Aufsicht und die Abwicklung von Versicherungsunternehmen.

Gesetz ueber die integrierte Finanzaufsicht (FinDAG) vom 22. April 2002 (BGBl. I S. 1310)

Gesetz ueber die integrierte Finanzaufsicht (FinDAG)

Etablierte die BaFin am 1. Mai 2002 durch die Zusammenfuehrung des frueheren Bundesaufsichtsamts fuer das Kreditwesen (BAKred), des Bundesaufsichtsamts fuer das Versicherungswesen (BAV) und des Bundesaufsichtsamts fuer den Wertpapierhandel (BAWe) in eine einheitliche integrierte Aufsichtsbehoerde. Schuf die rechtliche Grundlage fuer eine einheitliche Finanzmarktaufsicht in Deutschland.

Solvency II Directive 2009/138/EC, transposed into German law via VAG amendment effective 1 January 2016

Solvency II (EU-Richtlinie 2009/138/EG)

Der EU-weite pruedenzielle Regulierungsrahmen fuer Versicherungsunternehmen, in Deutschland anwendbar seit dem 1. Januar 2016. Fuehrt eine Drei-Saeulen-Struktur ein, die quantitative Anforderungen (Saule 1 - Solvenzkapitalanforderung, Mindestkapitalanforderung), qualitative Governance-Anforderungen (Saule 2) sowie oeffentliche Offenlegung und aufsichtsrechtliche Berichterstattung (Saule 3) umfasst. Basiert auf einer ganzheitlichen Risikoanalyse und marktwertbasierter Bewertung von Vermoegenswerten und Verbindlichkeiten.

Versicherungsvertragsgesetz (VVG) vom 23. November 2007 (BGBl. I S. 2631)

Versicherungsvertragsgesetz (VVG)

Regelt das Rechtsverhaeltnis zwischen Versicherern und Versicherungsnehmern in Deutschland. Legt die Rechte und Pflichten beider Parteien fest, einschliesslich vorvertraglicher Informationspflichten, Anzeigepflichten, Schadenregulierungsverfahren und Verbraucherschutzbestimmungen fuer Versicherungsvertraege. Das VVG wurde 2008 grundlegend reformiert.

Pflichtversicherungsgesetz (PflVG) vom 5. April 1965 (BGBl. I S. 213)

Pflichtversicherungsgesetz (PflVG)

Begruendet die Pflicht zur Kfz-Haftpflichtversicherung fuer alle Kraftfahrzeughalter in Deutschland. Verpflichtet jeden Fahrzeughalter, einen Mindesthaftpflichtschutz als Voraussetzung fuer die Fahrzeugzulassung zu unterhalten. Legt Mindestdeckungssummen und den Rahmen fuer das Deutsche Buero Gruene Karte e.V. fest.

EU-Grenzuberschreitender Zugang

Grenzuberschreitende EU-Versicherer

Lemonade Insurance N.V.

Freedom of Services

Herkunftsland: Niederlande

Aufsicht: De Nederlandsche Bank (DNB)

Anbieter von Inhalts- und Haftpflichtversicherungen in Deutschland via App und Website; lizenziert in den Niederlanden, tätig in Deutschland per FoS.

propertyliability
Quellen

AXA Schengen (AXA Partners S.A.S.)

Freedom of Services

Herkunftsland: Frankreich

Aufsicht: ACPR (Frankreich)

AXA Schengen bietet Reiseversicherungen für Schengen-Visa-Antragsteller an; Risiken aus Frankreich gezeichnet, AXA Partners in Frankreich als Risikoträger.

travelhealth
Quellen

Europ Assistance S.A.

Freedom of Services

Herkunftsland: Frankreich

Aufsicht: ACPR (Frankreich)

Europ Assistance bietet Reise- und Assistenzversicherungen in Deutschland an; Teil der Generali Group, aus Frankreich per FoS tätig.

travelhealthother
Quellen

SI Insurance (Europe), SA

Freedom of Services (über Niederlassung Frankreich)

Herkunftsland: Luxemburg

Aufsicht: Commissariat aux Assurances (CAA, Luxemburg)

BaFin-Bekanntmachung Oktober 2024: SI Insurance (Europe) SA ist berechtigt, in Deutschland im Dienstleistungsverkehr über Niederlassung Frankreich tätig zu werden.

propertymotorliabilityfinancialother
Quellen

Allianz Care (Allianz Partners S.A.)

Freedom of Services

Herkunftsland: Frankreich

Aufsicht: ACPR (Frankreich)

Allianz Partners bietet internationale Kranken- und Reiseversicherungen für Expatriates und Unternehmen in Deutschland an; Marke Allianz Care; aus Frankreich per FoS tätig.

healthtravel
Quellen

Zurich Insurance Europe AG (ZIE, Niederlassung für Deutschland)

Freedom of Establishment

Herkunftsland: Irland

Aufsicht: Central Bank of Ireland (CBI)

Zurich Insurance Europe AG (Sitz Dublin/Frankfurt) ist der europäische Risikoträger der Zurich Gruppe Deutschland; seit 2024 als Niederlassung in Deutschland tätig, unter BaFin-Mitaufsicht und CBI-Heimataufsicht.

motorpropertyliabilitycybertravel
Quellen

Vertriebskanale

Vertriebskanale

46%

Ausschließlichkeitsvermittler (Einfirmenvermittler)

Allianz Beratungs- und Vertriebs-AGHUK-COBURGDEVKR+V VersicherungSIGNAL IDUNA

27%

Versicherungsmakler

Aon DeutschlandMarsh GmbHFunk GruppeEcclesia GruppeMRH Trowe

13%

Kreditinstitute (Bancassurance)

Deutsche Bank / DWSSparkassen-VersicherungVolksbanken Raiffeisenbanken (R+V)Commerzbank / Generali

10%

Direktvertrieb und Online-Vergleichsportale

Check24 VergleichsportalVerivoxHUK24DA Direkt

4%

Sonstige Vertriebe (Annexvertrieb, Autohäuser, Versicherungsberater)

Verbraucherrechte

Verbraucherrechte

1

Schriftliche Beschwerde an das Beschwerdemanagement des Versicherungsunternehmens richten. Mindestens sechs Wochen auf eine abschließende Stellungnahme warten.

2

Bei ausbleibender Lösung kostenlose Beschwerde beim Versicherungsombudsmann e.V. einreichen. Bindende Entscheidungen bis 10.000 Euro; Empfehlungen bis 100.000 Euro. Dauer in der Regel unter drei Monate.

3

Aufsichtsbeschwerde bei der BaFin einreichen (Online-Formular, Brief oder E-Mail). BaFin ist für kollektiven Verbraucherschutz zuständig und holt eine Stellungnahme des Unternehmens ein.

4

Als letztes Mittel zivilrechtliche Klage einreichen. Nur Gerichte können verbindliche Urteile fällen und Zahlungen erzwingen. Vorher Rechtsanwalt oder Verbraucherzentrale konsultieren.

Kontakte

0800 2100500 (gebührenfrei / free)

tel:08002100500

https://www.versicherungsombudsmann.de

https://www.versicherungsombudsmann.de

https://www.versicherungsombudsmann.de

EU-Grenzuberschreitender Zugang

EU-Grenzuberschreitender Zugang

Gemäß Solvabilität II kann ein in einem EU/EWR-Mitgliedstaat zugelassener Versicherer im gesamten EU-Binnenmarkt tätig sein – entweder über die Niederlassungsfreiheit (Zweigniederlassung) oder die Dienstleistungsfreiheit (grenzüberschreitend). Die Aufsicht über die Solvabilität liegt beim Herkunftsstaat-Aufseher (z. B. BaFin für deutsche Versicherer); der Aufnahmestaat ist für Allgemeinwohlvorschriften zuständig. Eine einzige Zulassung deckt beide Tätigkeitsmodi ab.

EU-Richtlinie 2009/138/EG (Solvabilität II), umgesetzt in Deutschland durch das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) in der Fassung vom 1. Januar 2016

freedom of establishment

Ein EU/EWR-Versicherer kann in Deutschland eine dauerhafte Zweigniederlassung oder Tochtergesellschaft errichten. Die Heimataufsicht wird informiert und benachrichtigt die BaFin. Solvenzaufsicht verbleibt beim Heimataufseher; deutsche Allgemeinwohlvorschriften gelten für die Niederlassung.

freedom of services

Ein EU/EWR-Versicherer kann Versicherungsprodukte grenzüberschreitend für Kunden in Deutschland anbieten, ohne eine lokale Niederlassung zu gründen. Die Heimataufsicht beaufsichtigt den Versicherer und informiert die BaFin. Deutsche Versicherungsnehmer sind durch die Sicherungseinrichtung des Herkunftsstaats geschützt.

Marktgeschichte

Marktgeschichte

1990-1994

Wiedervereinigung und Marktintegration

Die Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 schuf wieder einen einheitlichen deutschen Versicherungsmarkt. Westdeutsche Versicherer expandierten rasch in die neuen Bundesländer. Im Juli 1994 traten die EU-Dritten Richtlinien für Schaden- und Lebensversicherung in Kraft.

1994-2000

Deregulierung und verschärfter Wettbewerb

Ab 1. Januar 1995 ersetzte ein solvenzbasiertes Aufsichtsmodell die bisherige materielle Produktgenehmigung. Der Preiswettbewerb verschärfte sich, besonders in der Kfz-Versicherung. Unabhängige Produktratings entstanden ab 1995, um Verbrauchern Orientierung zu bieten.

2001-2015

Marktkonsolidierung, Finanzkrise und Vorbereitung auf Solvabilität II

Der Markt überstand den Börsencrash 2001–2003 und die Finanzkrise 2008 vergleichsweise stabil. Die Konsolidierung beschleunigte sich; die fünf größten Gruppen vereinten über 44 % des Marktes. Die Vorbereitung auf Solvabilität II prägte die Regulierungsagenda.

2016-2023

Solvabilität II in Kraft, Niedrigzinsphase und digitale Transformation

Solvabilität II trat am 1. Januar 2016 durch das neue VAG in Kraft. Anhaltende Niedrigzinsen belasteten Lebensversicherer. Digitalisierung und Insurtechs gewannen an Bedeutung; Vergleichsportale erreichten ~20 % im Kfz-Neugeschäft. Ende 2022 standen 506 Unternehmen unter BaFin-Aufsicht mit Prämieneinnahmen von rund 223 Mrd. Euro.

2024-2026

Konsolidierungswelle, Insolvenzen und Solvabilität-II-Reform

Der deutsche Versicherungsmarkt trat in eine neue Konsolidierungswelle ein. Die Fusion Barmenia-Gothaer (2024) war die größte seit über 20 Jahren. Die Solvabilität-II-Änderungsrichtlinie (EU) 2025/2 trat im Januar 2025 in Kraft; die VAG-Umsetzung muss bis Januar 2027 erfolgen. Die Insolvenz der ELEMENT Insurance AG (2025) legte Risiken des White-Label-Modells offen.

Glossar

Glossar

de

Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG)

The primary German statute governing the licensing, solvency supervision and winding-up of insurance undertakings; the key transposition vehicle for EU Solvency II.

de

Versicherungsvertragsgesetz (VVG)

Federal law regulating the contractual relationship between insurers and policyholders, including duties of disclosure, premium payment and claims handling.

de

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

Germany's integrated financial regulator for banking, insurance, securities and payment services; primary supervisory authority for most German insurers.

de

Solvabilitätskapitalanforderung (SCR)

Risk-based minimum capital that an insurer must hold under Solvency II to absorb unexpected losses with 99.5% confidence over one year.

de

Ausschließlichkeitsvermittler (AO-Vermittler)

An insurance intermediary who distributes products on behalf of only one insurer; the dominant distribution channel in Germany.

de

Versicherungsmakler

An independent intermediary who represents the policyholder's interests and may place business with multiple insurers; regulated under § 34d GewO.

de

Versicherungsombudsmann

Independent alternative dispute resolution body for insurance disputes; issues binding decisions up to EUR 10,000 and non-binding recommendations up to EUR 100,000, free of charge for consumers.

de

Kfz-Haftpflichtversicherung

Mandatory insurance covering bodily injury and property damage caused to third parties by motor vehicles; required for all registered vehicles under the PflVersG.

de

Bestandsübertragung

The supervised transfer of an insurer's entire or partial policy portfolio to another licensed insurer, typically used during restructuring or to avoid insolvency.

de

Rückversicherung

Insurance purchased by an insurer to transfer part of its risk to a reinsurer; Germany hosts two of the world's largest reinsurers (Munich Re and Hannover Rück).

de

Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG)

A member-owned insurer where policyholders are also owners; common legal form for many mid-sized German insurers such as HUK-COBURG and Debeka.

de

Direktvertrieb

Distribution of insurance without an intermediary, via insurer websites, telephone or online comparison portals such as Check24; particularly strong in motor insurance.

de

Privat­kranken­versicherung (PKV)

Optional private health coverage available to self-employed persons and employees above the statutory income threshold; offers broader benefits than the statutory GKV.

de

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Mandatory social health insurance for employees earning below the income threshold; funded by income-related contributions shared equally between employer and employee.

de

Höchstrechnungszins

Regulatory ceiling on the guaranteed interest rate that life and pension insurers may use in premium and reserve calculations; raised from 0.5% to 1.0% from 1 January 2025.

de

Sicherungsvermögen

Ring-fenced assets held by German insurers to cover policyholder liabilities; in insolvency, claims against these assets rank ahead of general creditors.

de

Neugeschäftsverbot

A supervisory measure by which BaFin prohibits an insurer from concluding any new contracts, typically imposed when solvency is materially threatened.

de

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)

The umbrella trade association representing the German insurance industry; publishes statistics, tariff classifications and regulatory positions.

Marktnotizen

FAQ

Wie groß ist der deutsche Versicherungsmarkt?

Deutschland ist der sechstgrößte Versicherungsmarkt weltweit mit einem Weltmarktanteil von 3,4 %. Die Bruttobeitragseinnahmen lagen 2022 bei rund 223 Mrd. Euro und sollen 2025 auf ca. 228 Mrd. Euro steigen. Nichtlebensversicherungen dominieren mit geschätzten 141 Mrd. Euro.

Wer beaufsichtigt den Versicherungsmarkt in Deutschland?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist für alle bundesaufsichtlichen Versicherer zuständig (Solvenz, Marktverhalten, kollektiver Verbraucherschutz). Einige kleinere Versicherer unterliegen der Landesaufsicht. Die BaFin kooperiert mit der europäischen Aufsichtsbehörde EIOPA.

Ist Krankenversicherung in Deutschland Pflicht?

Ja. Alle in Deutschland lebenden Personen müssen krankenversichert sein, entweder in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder der privaten Krankenversicherung (PKV). Arbeitnehmer unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (73.800 Euro 2025; 77.400 Euro 2026) sind GKV-pflichtig.

Ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung in Deutschland Pflicht?

Ja. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist nach dem Pflichtversicherungsgesetz (PflVersG) für alle in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge Pflicht. Vollkasko und Teilkasko sind freiwillig. Prämien hängen von den jährlich vom GDV veröffentlichten Regional- und Typklassen ab.

Wie funktioniert das Verfahren beim Versicherungsombudsmann?

Vor Einreichung muss der Verbraucher beim Versicherer Beschwerde eingereicht und mindestens sechs Wochen auf eine abschließende Antwort gewartet haben. Der Versicherungsombudsmann prüft den Fall dann kostenlos und kann bis 10.000 Euro bindend und bis 100.000 Euro empfehlend entscheiden. Die meisten Fälle werden innerhalb von drei Monaten abgeschlossen.

Können EU-Versicherer Policen an in Deutschland Ansässige verkaufen, ohne eine deutsche Lizenz zu besitzen?

Ja. Gemäß Solvabilität II (Richtlinie 2009/138/EG) kann ein in einem EU/EWR-Staat zugelassener Versicherer Versicherungen in Deutschland im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit anbieten, ohne eine eigene BaFin-Zulassung. Der Heimataufseher überwacht den Versicherer und benachrichtigt die BaFin.

Welcher Vertriebsweg verkauft die meisten Versicherungen in Deutschland?

Ausschließlichkeitsvermittler sind mit 41 % bis 58 % je nach Sparte der führende Vertriebsweg. Makler belegen in allen Sparten Platz 2. Bancassurance ist besonders in der Lebensversicherung bedeutend (~18 %), während der Direktvertrieb inkl. Vergleichsportale in der Kfz-Versicherung am stärksten ist (~20 %).

Was geschieht, wenn ein deutscher Versicherer insolvent wird?

Nur die BaFin (nicht Gläubiger oder der Versicherer selbst) kann gemäß § 312 VAG das Insolvenzverfahren beantragen. Die BaFin versucht zunächst eine Bestandsübertragung auf einen solventen Versicherer. Bei Lebensversicherern übernimmt die Protektor Lebensversicherungs-AG. Bei Nichtlebensversicherern müssen Versicherungsnehmer Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden; Verträge enden in der Regel einen Monat nach Verfahrenseröffnung.

Welche Bedeutung hat die im Jahr 2025 in Kraft getretene Solvabilität-II-Reform?

Die Richtlinie (EU) 2025/2 ist die tiefgreifendste Überarbeitung von Solvabilität II seit dessen Einführung 2016. Sie führt eine formale Proportionalitätskategorie für kleine Versicherer ein, integriert Nachhaltigkeitsrisiken, fügt makroprudenzielle Instrumente hinzu und schreibt erstmals harmonisierte Sanierungs- und Abwicklungsplanung vor. Deutschland muss die Richtlinie bis 30. Januar 2027 in das VAG umsetzen.

Marktnotizen

Quellen

Letzte Aktualisierung: 30.04.2026

  1. 01
    BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

    Official regulator: supervisory measures, complaint statistics, insolvency notices and Solvency II guidance.

  2. 02
    GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

    Industry association: annual statistics, distribution channel data and market overviews.

  3. 03
    Versicherungsombudsmann e.V.

    Official insurance ombudsman: consumer dispute resolution, FAQ and procedural rules.

  4. 04
    Bundesministerium der Finanzen – VSAAG Referentenentwurf

    German Federal Ministry of Finance draft law transposing Solvency II amendment and IRRD.

  5. 05
    Deutscher Bundestag – Verbrauchervertragsrecht

    Parliamentary documentation on VVG and consumer contract law amendment bill, 2025.

  6. 06
    EUR-Lex – Solvency II Directive 2009/138/EC

    Official EU text of the Solvency II framework directive governing EU insurance supervision.

  7. 07
    Statista – Versicherungsmarkt Deutschland

    Market size, premium volume forecasts and per-capita spending data for Germany.

  8. 08
    Versicherungsforen Leipzig – Zahlen & Fakten Versicherungsmarkt

    Independent market research and fact sheets on the German insurance sector.

  9. 09