
muki Reiseversicherung (Unfallsonderklasseplus)
Versichert durch muki Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit · Österreich
Reiseversicherung von muki für den Austria-Markt, mit Online-Abschluss und 24/7-Hilfe.
Geprüft am 15.10.2026 · Bedingungen vom 2026-01Quellen
Wichtige Fakten
- Medizinischer Transport bis 594 €
- Startpreis: 8,81 €pro MonatWie vom Versicherer veröffentlicht — ohne Angabe, für wen der Preis gilt
Alleinstellungsmerkmale
Kombiniert Sonderklassebehandlung als Privatpatient nach einem Unfall mit einer integrierten weltweiten Reisekomponente (Krankheitskosten, Bergung, Reisestorno und Reiseabbruch) in einem einzigen Tarif.
In Vertragskrankenhäusern bietet muki eine 100%ige Kostengarantie für die Sonderklassebehandlung und verrechnet direkt mit dem Krankenhaus, sodass keine Vorfinanzierung durch die versicherte Person nötig ist.
Neukunden, die online einen Antrag stellen, erhalten aktuell sechs Monatsprämien geschenkt – die Aktion läuft bis 31. Dezember 2026.
muki bewirbt den Tarif Unfallsonderklasse Plus als "vielfach ausgezeichnet und einmalig in Österreich".
Leistungsgrenzen
Krankheitskosten im Ausland (Spital, Arzt, Medikamente)
5276 €
je Schadenfall
Bei urlaubsbedingten weltweiten Auslandsaufenthalten (ausgenommen Österreich) bis zu 31 Tagen werden Kosten für Spital, Ärzte und Medikamente bis zu EUR 5.276,34 pro Fall erstattet; dies ist der aktuelle, wertgesicherte Betrag, nachdem die BVB-Fassung 01/2022 noch EUR 4.200 auswies.
Abschnitt: Überzeugende Leistungen auf einen Blick
Kostenersatz für Spital, Ärzte und Medikamente weltweit gültig, ausgenommen Österreich; max. € 5.276,34 pro Fall
Ambulante/ärztliche Notfallbehandlung im Ausland
5276 €
je Schadenfall
Arzthonorare für ärztliche Heilbehandlung bei urlaubsbedingten weltweiten Auslandsaufenthalten sind innerhalb desselben kombinierten Höchstbetrages von EUR 5.276,34 pro Fall wie Spitalskosten und Medikamente erstattungsfähig.
Abschnitt: Überzeugende Leistungen auf einen Blick
Kostenersatz für Spital, Ärzte und Medikamente weltweit gültig, ausgenommen Österreich; max. € 5.276,34 pro Fall
Stationäre Heilbehandlung im Ausland
5276 €
je Schadenfall
Stationäre Heilbehandlung bei urlaubsbedingten weltweiten Auslandsaufenthalten ist bis zum kombinierten Höchstbetrag von EUR 5.276,34 pro Fall (mit Arzthonoraren und Medikamenten) erstattungsfähig. Daneben gilt EU-weit ein unfallbedingtes Ersatzkrankenhaustagegeld von EUR 92,34 für Erwachsene.
Abschnitt: Überzeugende Leistungen auf einen Blick
Ersatzkrankenhaustagegeld wegen Unfallfolgen EU-weit gültig, Allgemeine Klasse € 92,34 für Erwachsene
Ambulante Behandlung im Ausland
5276 €
je Schadenfall
Ambulante ärztliche Heilbehandlung sowie Medikamente bei urlaubsbedingten weltweiten Auslandsaufenthalten sind innerhalb des kombinierten Höchstbetrages von EUR 5.276,34 pro Fall erstattungsfähig; dringend benötigte, am Urlaubsort nicht verfügbare Medikamente werden durch die Flugambulanz organisiert und in voller Höhe ersetzt.
Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.1 > W.1.3 Krankenhauskosten, Arzthonorare, Medikamente
In voller Höhe erstattungsfähig ist die auf dem schnellsten Wege mögliche Organisation eines für die versicherte Person notwendigen Medikamentes, das am Urlaubsort nicht zur Verfügung steht, durch die Flugambulanz.
Zahnärztliche Notfallbehandlung
Ausgeschlossen
Zahnbehandlungen, Zahnersatz sowie zahn- und kieferchirurgische Eingriffe sind laut Informationsblatt ausdrücklich nicht versichert.
Abschnitt: Was ist nicht versichert?
Zahnbehandlungen, Zahnersatz sowie zahn- und kieferchirurgische Eingriffe
Krankentransporte innerhalb der EU
594 €
pro Jahr
Aufwendungen für Krankentransporte (Rettungsfahrzeug oder Krankentaxi) innerhalb der EU werden bis zu EUR 197,86 pro Fall, maximal bis EUR 593,59 pro Person und Kalenderjahr ersetzt. Dies löst die in der BVB-Fassung 01/2022 genannten Beträge von EUR 157,50 / EUR 472,50 ab.
Abschnitt: Überzeugende Leistungen auf einen Blick
Krankentransport EU-weit gültig, € 197,86 pro Fall, max. € 593,59 pro Person und Kalenderjahr
Nottransport auf dem Luftweg (Flugambulanz)
unlimited
Ein Nottransport auf dem Luftweg wird in voller Höhe erstattet, wenn die versicherte Person primär versorgt, stationär im Krankenhaus und laut flugmedizinischen Richtlinien transportfähig ist und eines von mehreren medizinischen Kriterien vorliegt (lebensbedrohende Erkrankung/chirurgischer Notfall, Spezialbehandlungsbedarf, Gefahr einer Defektheilung, voraussichtlicher Aufenthalt über 4 Wochen oder Transport in die nächstgelegene Spezialklinik am Wohnort). Diese Formulierung ist in der BVB-Fassung 01/2022 bestätigt; eine Obergrenze wurde auch in aktuellen Marketingunterlagen nicht gefunden.
Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.1 > W.1.2 Nottransport auf dem Luftweg
Erstattungsfähig sind die Aufwendungen für einen Nottransport auf dem Luftweg in voller Höhe, wenn die versicherte Person primär versorgt ist, sich stationär im Krankenhaus befindet, den flugmedizinischen Richtlinien zufolge transportfähig ist...
Überführung / Bestattung im Ausland
10.553 €
insgesamt für die Vertragslaufzeit
Stirbt die versicherte Person während des Auslandsaufenthaltes, werden Überführungskosten bzw. alternativ die Bestattungskosten im Ausland zu 100% bis zu einem Höchstbetrag von gesamt EUR 10.552,67 ersetzt (aktueller, wertgesicherter Betrag; die BVB-Fassung 01/2022 nannte EUR 8.400).
Abschnitt: Überzeugende Leistungen auf einen Blick
Ersatz für Begräbnis- bzw. Überstellungskosten weltweit gültig, ausgenommen Österreich; Kostenersatz 100 %, max. € 10.552,67
Bergung und Primärtransport nach einem Unfall
1913 €
je Schadenfall
Aufwendungen für die Bergung nach einem Unfall (z.B. Seenot, Bergnot, Verkehrsunfall) sowie für den Primärtransport, die nicht von der zuständigen Pflichtversicherung gedeckt sind, werden pro Versicherungsfall bis zu EUR 1.912,67 ersetzt (aktueller, wertgesicherter Betrag; die BVB-Fassung 01/2022 nannte EUR 1.522,50).
Abschnitt: Überzeugende Leistungen auf einen Blick
Bergung und Primärtransport im Urlaub weltweit gültig, ausgenommen Österreich; € 1.912,67 pro Fall
COVID-19 / pandemiebedingte Behandlung
Ausgeschlossen
Die produktspezifischen Bedingungen (BVB MUK SP/20) schließen Aufwendungen infolge von Seuchen, Epidemien und Pandemien ausdrücklich von den Krankenkostenleistungen der Unfallsonderklasse Plus aus, neben Ausschlüssen für ionisierende Strahlung, Streikbeteiligung und Anhaltung.
bei Auftreten von Seuchen, Epidemien und Pandemien
Vorerkrankungen
Bedingt
Ein ausdrücklicher Ausschluss wegen Vorerkrankungen wurde nur für Reisestorno und Reiseabbruch gefunden: Ansprüche sind ausgeschlossen, wenn sie mit bestimmten, innerhalb von 12 Monaten vor Buchung stationär behandelten schweren Erkrankungen (Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebsleiden, Diabetes, Migräne, Epilepsie, Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfall) zusammenhängen. Für die Krankheitskosten-Leistung im Ausland selbst (W.1.3) wurde in den geprüften Abschnitten kein entsprechender Vorerkrankungs-Ausschluss gefunden.
Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.3 Reisestorno > Pkt. 7
bei Reisestorno und Reiseabbruch, wenn der Grund dafür in Zusammenhang mit einer innerhalb der letzten 12 Monate vor Reisebuchung stationär behandelten folgenden Erkrankung der versicherten Personen steht: Herzerkrankungen, ...
Wintersport-Deckung
Gedeckt
Keine Grenze angegeben
Das offizielle IPID zur Unfallsonderklasse Plus nennt als Deckungsbeschränkungen nur Nichtvertrags-Krankenhäuser, strafbare/vorsätzliche Handlungen, bestimmte Krankenanstalten, Zimmerkategorien und Wartezeiten; ein Ausschluss für Skifahren oder andere Wintersportarten ist dort nicht enthalten, anders als bei mukis eigenständigen Unfallversicherungsprodukten (z.B. Unfallversicherung Exklusiv/Standard), die Wettkämpfe im nordischen/alpinen Skisport ausdrücklich ausschließen.
Heilbehandlungen wegen bestimmter Ursachen oder Ereignisse z.B. strafbare, vorsätzliche Handlungen
Abenteuersport-Deckung
Gedeckt
Keine Grenze angegeben
Das produktspezifische IPID zur Unfallsonderklasse Plus führt Extrem-/Abenteuersportarten (z.B. Klettern, Bergsteigen) nicht unter den Deckungsbeschränkungen an; genannt werden nur Nichtvertrags-Krankenhäuser, strafbare/vorsätzliche Handlungen, bestimmte Krankenanstalten, Zimmerkategorien und Wartezeiten. Dies unterscheidet sich von mukis eigenständigen Unfalltarifen, die eigene Kataloge 'Unversicherbare Sportarten' und 'Sonderrisiko' (z.B. Klettern über Schwierigkeitsgrad VI, Extremsportarten wie Freeriding oder Basejumping) enthalten, die für dieses Krankenkostenprodukt nicht gelten.
Schwangerschaftskomplikationen im Ausland
Bedingt
Ist der versicherten Person eine Schwangerschaft bereits bei Beginn des Auslandsaufenthaltes bekannt, sind damit zusammenhängender Schwangerschaftsabbruch, Entbindung und Wochenbetterkrankungen im Ausland nicht gedeckt, und die Flugambulanz rät ausdrücklich von Auslandsreisen bei bekannter Schwangerschaft ab. Versichert ist jedoch die Behandlung nicht vorhersehbarer, akut eingetretener Schwangerschaftskomplikationen einschließlich Frühgeburten vor Beendigung der 32. Schwangerschaftswoche und Fehlgeburten sowie die medizinisch notwendige Heilbehandlung des Frühgeborenen.
Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.1
Die Flugambulanz (siehe Leistungen bei urlaubsbedingten weltweiten Auslandsaufenthalten) empfiehlt aus Erfahrung dringend, bei bekannter Schwangerschaft keine Reisen ins Ausland zu unternehmen.
Privathaftpflicht im Ausland
Aus den geprüften Dokumenten nicht feststellbar
In den geprüften Bedingungen nicht geregelt.
Rechtsschutz im Ausland
Aus den geprüften Dokumenten nicht feststellbar
In den geprüften Bedingungen nicht geregelt.
24-Stunden-Notfallhotline
Gedeckt
Die muki 24h-Nothilfe ist über die auf der Notfallkarte angegebene Notrufnummer (aus dem Ausland: 0043 1 364 4 364) rund um die Uhr zu erreichen. Die Entscheidung über die Notwendigkeit des Transports, Transportart, Transportfähigkeit und Transportzeitpunkt sowie die Notwendigkeit eines Reiseabbruchs bzw. einer Reiseverlängerung treffen ausschließlich die Ärzte der muki 24h-Nothilfe.
Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.1.2 Nottransport auf dem Luftweg
Die Entscheidung über die Notwendigkeit des Transports, Transportart, Transportfähigkeit und Transportzeitpunkt sowie die Notwendigkeit eines Reiseabbruchs bzw. einer Reiseverlängerung treffen ausschließlich die Ärzte der muki 24h-Nothilfe.
Wichtige Bedingungen
Frist fur Assistance-Anruf
Die versicherte Person (bzw. deren Vertreter) muss im Notfall im Ausland die muki 24-Stunden-Notrufzentrale kontaktieren; ausschließlich die Ärzte der muki 24h-Nothilfe entscheiden über die Notwendigkeit, Art und den Zeitpunkt des Transports sowie über einen Reiseabbruch bzw. eine Reiseverlängerung.
QuelleKlausel W.1.2Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.1.2 Nottransport auf dem Luftweg
Die Entscheidung über die Notwendigkeit des Transports, Transportart, Transportfähigkeit und Transportzeitpunkt sowie die Notwendigkeit eines Reiseabbruchs bzw. einer Reiseverlängerung treffen ausschließlich die Ärzte der muki 24h-Nothilfe.
Nicht autorisierte Behandlung
Wenn bei Eintritt des Versicherungsfalles den Anordnungen der Flugambulanz nicht Folge geleistet wurde, insbesondere wenn ein Heimtransport der versicherten Person abgelehnt oder schuldhaft versäumt wird, besteht kein Anspruch auf weitere Leistungen oder Mehrkosten aus diesem Versicherungsfall. Keine Leistungsverpflichtung besteht auch, wenn die Beauftragung der Flugambulanz nicht durch muki erfolgt ist.
QuelleKlausel W.1.2Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.1.2 Nottransport auf dem Luftweg
Wenn bei Eintritt des Versicherungsfalles den Anordnungen der Flugambulanz nicht Folge geleistet wurde, insbesondere, wenn ein Heimtransport von der versicherten Person abgelehnt oder schuldhaft versäumt wird, besteht kein Anspruch auf weitere Leistungen oder Mehrkosten aus diesem Versicherungsfall.
Abschluss im Ausland
Die geprüften Bedingungen regeln den Abschluss der Versicherung während eines bereits laufenden Auslandsaufenthaltes nicht. Voraussetzung für den Vertrag ist, dass die versicherte Person zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles innerhalb Österreichs bei einem Träger der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist.
QuelleAbschnitt: Abschnitt A: Tarifbestimmungen > Versicherungsschutz – Abschluss des Versicherungsvertrages
die versicherte Person zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles innerhalb Österreichs bei einem Träger der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist.
Chronische Erkrankungen
Reisestorno- und Reiseabbruch-Leistungen sind ausgeschlossen, wenn der Grund mit bestimmten chronischen bzw. schweren Erkrankungen (Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebsleiden, Diabetes, Migräne, Epilepsie, Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfall) zusammenhängt, die innerhalb der letzten 12 Monate vor Reisebuchung stationär behandelt wurden.
QuelleKlausel 7.2.1Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.3 Reisestorno > Pkt. 7
bei Reisestorno und Reiseabbruch, wenn der Grund dafür in Zusammenhang mit einer innerhalb der letzten 12 Monate vor Reisebuchung stationär behandelten folgenden Erkrankung der versicherten Personen steht: Herzerkrankungen, ...
Schwangerschaft
Ist der versicherten Person eine Schwangerschaft bereits bei Beginn des Auslandsaufenthaltes bekannt, sind damit zusammenhängender Schwangerschaftsabbruch, Entbindung, Wochenbetterkrankungen sowie eine deswegen erfolgte Stornierung bzw. ein Abbruch der Reise vom Versicherungsschutz ausgeschlossen; versichert sind nur nicht vorhersehbare, akute Schwangerschaftskomplikationen, Frühgeburten vor Beendigung der 32. Schwangerschaftswoche und Fehlgeburten. Die Flugambulanz von muki rät bei bekannter Schwangerschaft ausdrücklich von Auslandsreisen ab.
QuelleKlausel W.1Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.1
Die Flugambulanz ... empfiehlt aus Erfahrung dringend, bei bekannter Schwangerschaft keine Reisen ins Ausland zu unternehmen.
Vorerkrankungsausschluesse
Ein ausdrücklicher, namentlich auf bestimmte chronische Erkrankungen bezogener Vorerkrankungs-Ausschluss wurde nur für Reisestorno/Reiseabbruch gefunden; für die Krankheitskosten-Leistung im Ausland selbst (W.1.3) wurde in den geprüften Abschnitten kein entsprechender Ausschluss gefunden.
QuelleKlausel 7.2.1Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.3 Reisestorno > Pkt. 7
bei Reisestorno und Reiseabbruch, wenn der Grund dafür in Zusammenhang mit einer innerhalb der letzten 12 Monate vor Reisebuchung stationär behandelten folgenden Erkrankung der versicherten Personen steht: Herzerkrankungen, ...
Begrenzung der Deckungsdauer
Der weltweite Reiseversicherungsschutz gilt für urlaubsbedingte Auslandsaufenthalte bis zu 31 Tagen; der Schutz endet mit Beendigung des Auslandsaufenthaltes, spätestens jedoch nach Ablauf des ersten Monats, wobei sich die Leistungspflicht für einen bereits eingetretenen Versicherungsfall verlängert, bis die versicherte Person wieder transportfähig ist.
QuelleKlausel W.1Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.1 Leistungen bei urlaubsbedingten weltweiten Auslandsaufenthalten bis zu 31 Tagen
Der Auslandsversicherungsschutz endet – auch für schwebende Versicherungsfälle – jeweils mit Beendigung eines Auslandsaufenthaltes, spätestens jedoch nach Ablauf des ersten Monats eines Auslandsaufenthaltes.
Direktzahlung
In Vertragskrankenhäusern stellt muki eine Kostenverpflichtungserklärung aus und verrechnet die Kosten der Sonderklassebehandlung direkt mit der Krankenhausverwaltung, sodass die versicherte Person nicht in Vorleistung treten muss.
Räumlicher Geltungsbereich
Es handelt sich in erster Linie um eine Unfall-/Sonderklasse-Krankenversicherung mit Reisezusatz, nicht um eine eigenständige Reiseversicherung: Die Sonderklassebehandlung nach Unfall mit 100%iger Kostengarantie und Direktverrechnung gilt in österreichischen Vertragskrankenhäusern; EU-weit gelten eine Selbstbehalts-Übernahme und Krankentransportleistungen; die weltweite Reisekomponente (Krankheitskosten, Bergung, Flugambulanz, Reisestorno/-abbruch) gilt nur für urlaubsbedingte Auslandsaufenthalte bis 31 Tage, mit EUR-Limits, die deutlich unter denen dedizierter Reisekrankenversicherungen liegen.
Dokumente
BVB 2010 – Besondere Versicherungsbedingungen Unfallsonderklasseplus (MUK SP/20, Fassung 01/2022 – abgelöst; aktuelle Fassung 01.2026, siehe Servicecenter-Link) (öffnet in einem neuen Tab)
Versicherungsbedingungen · PDF
Servicecenter-Dokumentenliste (aktuelle BVB 2010-Fassung, 01.2026) (öffnet in einem neuen Tab)
Sonstiges Dokument · PDF
AVB 2005 - Allgemeine Versicherungsbedingungen (mit Gesetzesanhang) (öffnet in einem neuen Tab)
Versicherungsbedingungen · PDF
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten, Unfallsonderklasse Plus (V1.3, gültig ab 01.01.2026) (öffnet in einem neuen Tab)
Produktinformationsblatt · PDF
Leistungsübersicht, Unfallsonderklasse Plus (aktuelle wertgesicherte Beträge) (öffnet in einem neuen Tab)
Leistungsübersicht · PDF
Policendetails
Ersatzkrankenhaustagegeld wegen Unfallfolgen
Nimmt die versicherte Person nach einem Unfall die Sonderklassebehandlung nicht in Anspruch, gilt EU-weit ein Ersatzkrankenhaustagegeld von EUR 92,34 (Erwachsene) in der allgemeinen Gebührenklasse.
QuelleAbschnitt: Überzeugende Leistungen auf einen Blick
Ersatzkrankenhaustagegeld wegen Unfallfolgen EU-weit gültig, Allgemeine Klasse € 92,34 für Erwachsene
Kostenersatz für den Selbstbehalt (EU, allgemeine Gebührenklasse)
Von einem Sozialversicherungsträger erhobene Selbstbehalte bei stationärer Behandlung in der allgemeinen Gebührenklasse werden innerhalb Österreichs und der EU zu 100% erstattet, sofern der Aufenthalt durchgehend mindestens 24 Stunden dauert.
QuelleKlausel I.2Abschnitt: Abschnitt B > I.2 / E.3 Eigenbeteiligungen bei stationärem Krankenhausaufenthalt
Aufwendungen bei stationärem Krankenhausaufenthalt innerhalb Österreichs und der EU für von einem Sozialversicherungsträger erhobene Selbstbehalte bei Behandlung in der allgemeinen Gebührenklasse sind nach Maßgabe dieses Tarifes zu 100% erstattungsfähig.
Reiseabbruch bzw. Rücktransport
Erstattet gebuchte, nicht genutzte Reisekosten, Kosten für die Verlängerung des Reisearrangements sowie Mehrkosten durch Umbuchung/Rückreise wegen Krankheit, Unfall oder Tod eines nahen Angehörigen, nachdem die Reise angetreten wurde.
QuelleKlausel W.2Abschnitt: Überzeugende Leistungen auf einen Blick
Kostenersatz bei Reiseabbruch oder -verlängerung weltweit gültig, nicht genützte Reisekosten bis € 2.638,17 für Einzelpersonen € 5.276,34 für Partner
Reisestorno
Erstattet Aufwendungen bei der Stornierung einer gebuchten Reise vor Reiseantritt wegen Reiseunfähigkeit (Krankheit/Unfall), Tod eines nahen Angehörigen, bedeutendem Sachschaden am Eigentum, der die Anwesenheit zu Hause erfordert, einer unerwarteten gerichtlichen Vorladung oder unverschuldetem Arbeitsplatzverlust.
QuelleKlausel W.3Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.3 Reisestorno
Bis zum Zeitpunkt des Reiseantritts sind Aufwendungen erstattungsfähig, die bei der Stornierung einer gebuchten Reise aus einem der folgenden Gründe entstehen: - Reiseunfähigkeit der versicherten Person...
Flugambulanz und Rücktransport
Aufwendungen für Flugambulanz (Nottransport auf dem Luftweg) und Rücktransport im Fall von Krankheit oder Unfall im Ausland, weltweit gültig (keine genannte geografische Beschränkung für die Transportentscheidung).
QuelleKlausel W.1.2Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.1.2 Nottransport auf dem Luftweg
Erstattungsfähig sind die Aufwendungen für einen Nottransport auf dem Luftweg in voller Höhe...
Ausschluss bei Reisestorno wegen Vorerkrankungen
Reisestorno- und Reiseabbruch-Deckung schließt Ansprüche aus, wenn der Grund in einer innerhalb der letzten 12 Monate vor Reisebuchung stationär behandelten, genannten Erkrankung liegt.
QuelleKlausel 7.2.1Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.3 Reisestorno > Pkt. 7
bei Reisestorno und Reiseabbruch, wenn der Grund dafür in Zusammenhang mit einer innerhalb der letzten 12 Monate vor Reisebuchung stationär behandelten folgenden Erkrankung der versicherten Personen steht: Herzerkrankungen, ...
Notwendigkeit der Kontaktaufnahme mit der muki 24h-Nothilfe
Bei Krankentransport- und Rücktransport-Ansprüchen muss die muki 24h-Nothilfe kontaktiert werden; ausschließlich die Ärzte der muki 24h-Nothilfe entscheiden über Notwendigkeit, Art und Zeitpunkt des Transports.
QuelleKlausel W.1.2Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.1.2 Nottransport auf dem Luftweg
Wenn bei Eintritt des Versicherungsfalles den Anordnungen der Flugambulanz nicht Folge geleistet wurde, insbesondere, wenn ein Heimtransport von der versicherten Person abgelehnt oder schuldhaft versäumt wird, besteht kein Anspruch auf weitere Leistungen...
Subsidiäre Leistungserbringung
Mehrere Leistungen (z.B. Bergung, Krankentransport) werden nur insoweit erbracht, als die Kosten nicht bereits von der zuständigen Pflichtversicherung oder einer anderen Versicherung gedeckt sind.
QuelleKlausel W.1.1Abschnitt: Abschnitt B > III. Leistungen weltweit > W.1.1 Bergung und Primärtransport
Erstattungsfähig sind Aufwendungen für die Bergung nach einem Unfall ... sowie für den Primärtransport, die nicht von der zuständigen Pflichtversicherung gedeckt sind.
Quellen
muki Reiseversicherung